Unsere Angebote

Unser Hof ist ein weiter, sozialer, offener Ort für Jung und Alt, für Gesunde und besonders für Menschen mit Erkrankungen oder Behinderungen.
Alle lieben die Ruhe, das satte Grün, die große Schaukel, den Fischteich, die Blühwiesen, den Obst- und Gemüsegarten, das Beobachten der vielen Wildtiere – vom Gartenrotschwanz am ganz frühen Morgen bis zur Fledermaus am Abend.
Ganz im Zentrum unseres Hofes steht die tiergestützte Ergotherapie mit Pferden.
Unser Hof ist auch die Heimat des Kinderbauernhofes der Kita Spatzennest mit Ziegen, Schafen, Hasen, Hühnern, Enten, Meerschweinchen und vielen kleinen Gemüsebeeten.
Gern werden wir auch von Kindergruppen oder den Senioren des Tagespflege besucht.
Zu unseren Festen sind alle eingeladen, gemeinsam den Frühling, Erntedank oder die Hofweihnacht zu feiern.

Tiergestützte Ergotherapie – Therapie mit Pferden

Voraussetzung für den therapeutischen Einsatz von Pferden ist eine absolut zuverlässige und vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Therapeuten (als Leitstute) und dem Pferd (als Co Therapeuten). Tiergestütze Arbeit ist nur in freier Bewegung und ganz individuell möglich. Im Vordergrund steht die Kommunikation zwischen Mensch und Tier.
An dieser Stelle ist der deutliche Unterschied zum dressierten Tier zu benennen, dessen ausschließliche Orientierung auf die Belohnung ausgerichtet ist. Mit dressierten Tieren würde nur ein flüchtiger taktiler Kontakt, nicht aber eine intensive Beziehung zwischen Mensch und Tier, möglich sein.

Mit einem Therapiepferd können Klienten intensive körperliche und psychische Erfahrungen erleben und sich weiterentwickeln. Der therapeutische Einsatz von Pferden kann in ganz unterschiedlichen Konstellationen und mit differenzierte Ziele erfolgen:

  • In Distanz können die Pferde auf der Weide beobachtet werden. Ihre Ruhe beim Grasen aber auch ihre Bewegungsfreude und Kraft im freien Galoppieren regen vielfältig an.
  • Körperliche Kontakte wie Füttern, Streicheln und Anlehnen an den großen, warmen, weichen und muskulösen Körper können Halt und Stärke, als auch Trost und Geborgenheit geben
  • Putzen und Satteln der Pferde können das Selbstwertgefühl stärken, Kontaktfähigkeit entwickeln, Mut über eigenes Handeln erleben lassen
  • Geführt und Longiertwerden – ein getragen und geschaukelt werden, ein intensives, unmittelbares Spüren des Körpers des Pferdes, sich mal oben fühlen
  • das Pferd selbstständig führen fördert das Verantwortungsbewusstsein und die Durchsetzungsfähigkeit, stabilisiert das Selbstwertgefühl

Das Pferd spürt die gefühlsmäßige Beziehung und reagiert sehr sensibel auf die im Klienten liegenden Emotionen wie Stress, Angst, Traurigkeit. In den Kommunikationsübungen spiegelt das Pferd die körperlichen Signale des Klienten. Durch diese Rückmeldungen kann der Klient somit direkt seine zunehmende Sicherheit und Klarheit in seinem körpersprachlichen Ausdruck durch die Reaktion des Pferdes erfahren.

Tiere als Co-Therapeuten

Tiere lehren uns Empathie und Kommunikationsfähigkeit. Sie lügen nicht. Weil sie nichts von der Erkrankung, Behinderung oder Besonderheit des Menschen wissen, ist für das Tier der Mensch so wie er ist, vollkommen.
“Die Hand, die streichelt, wird im Kontakt auch selber gestreichelt“ (Olbrisch, Erhard, Otterstedt, Carola 2003, S. 95 ) – daher findet die tiergestütze Therapie immer mehr Einsatz in Rehabilitationszentren, in Form von bspw. Hundebesuchsprogrammen in Alten- und Pflegeheime, Jugendhilfeeinrichtungen, Krankenhäusern und psychiatrischen Kliniken.

Tiere stützen und fördern den Entwicklungsprozess von Kindern. Behinderte erleben eine Steigerung ihrer physischen Aktivität, Stabilisierung ihrer Identität, Belebung ihrer sozialen Kontakte,Tiere fördern Normalisierung, Integration, Selbstbestimmung. Für Ältere bedeuten Tiere Zärtlichkeit, Berührung, Hilfe gegen das Alleinsein und die Langeweile, durch die Versorgung des Tieres gelingt die Strukturierung des Tages besser.

“Was wir sind, sind wir durch unseren Körper. Der Körper ist der Handschuh der Seele, seine Sprache das Wort des Herzens. Jede innere Bewegung, Gefühle, Emotionen, Wünsche drücken sich durch unseren Körper aus.” Samy Molcho

ergotherapie mit Pferden
co therapeut pferd

Tiergestützte Ergotherapie – Therapie mit Pferden

Voraussetzung für den therapeutischen Einsatz von Pferden ist eine absolut zuverlässige und vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Therapeuten (als Leitstute) und dem Pferd (als Co Therapeuten). Tiergestütze Arbeit ist nur in freier Bewegung und ganz individuell möglich. Im Vordergrund steht die Kommunikation zwischen Mensch und Tier.
An dieser Stelle ist der deutliche Unterschied zum dressierten Tier zu benennen, dessen ausschließliche Orientierung auf die Belohnung ausgerichtet ist. Mit dressierten Tieren würde nur ein flüchtiger taktiler Kontakt, nicht aber eine intensive Beziehung zwischen Mensch und Tier, möglich sein.

Mit einem Therapiepferd können Klienten intensive körperliche und psychische Erfahrungen erleben und sich weiterentwickeln. Der therapeutische Einsatz von Pferden kann in ganz unterschiedlichen Konstellationen und mit differenzierten Zielen erfolgen:

  • In Distanz können die Pferde auf der Weide beobachtet werden. Ihre Ruhe beim Grasen aber auch ihre Bewegungsfreude und Kraft im freien Galoppieren regen vielfältig an.
  • Körperliche Kontakte wie Füttern, Streicheln und Anlehnen an den großen, warmen, weichen und muskulösen Körper können Halt und Stärke, als auch Trost und Geborgenheit geben
  • Putzen und Satteln der Pferde können das Selbstwertgefühl stärken, Kontaktfähigkeit entwickeln, Mut über eigenes Handeln erleben lassen
  • Geführt und Longiertwerden – ein getragen und geschaukelt werden, ein intensives, unmittelbares Spüren des Körpers des Pferdes, sich mal oben fühlen
  • das Pferd selbstständig führen fördert das Verantwortungsbewusstsein und die Durchsetzungsfähigkeit, stabilisiert das Selbstwertgefühl

Das Pferd spürt die gefühlsmäßige Beziehung und reagiert sehr sensibel auf die im Klienten liegenden Emotionen wie Stress, Angst, Traurigkeit. In den Kommunikationsübungen spiegelt das Pferd die körperlichen Signale des Klienten. Durch diese Rückmeldungen kann der Klient somit direkt seine zunehmende Sicherheit und Klarheit in seinem körpersprachlichen Ausdruck durch die Reaktion des Pferdes erfahren.

ergotherapie mit Pferden

Tiere als Co-Therapeuten

Tiere lehren uns Empathie und Kommunikationsfähigkeit. Sie lügen nicht. Weil sie nichts von der Erkrankung, Behinderung oder Besonderheit des Menschen wissen, ist für das Tier der Mensch so wie er ist, vollkommen.
“Die Hand, die streichelt, wird im Kontakt auch selber gestreichelt“ (Olbrisch, Erhard, Otterstedt, Carola 2003, S. 95 ) – daher findet die tiergestützte Therapie immer mehr Einsatz in Rehabilitationszentren, in Form von bspw. Hundebesuchsprogrammen in Alten- und Pflegeheime, Jugenhilfeeinrichtungen, Krankenhäusern und psychiatrischen Kliniken.

Tiere stützen und fördern den Entwicklungsprozess von Kindern. Behinderte erleben eine Steigerung ihrer physischen Aktivität, Stabilisierung ihrer Identität, Belebung ihrer sozialen Kontakte,Tiere fördern Normalisierung, Integration, Selbstbestimmung. Für Ältere bedeuten Tiere Zärtlichkeit, Berührung, Hilfe gegen das Alleinsein und die Langeweile, durch die Versorgung des Tieres gelingt die Strukturierung des Tages besser.

“Was wir sind, sind wir durch unseren Körper. Der Körper ist der Handschuh der Seele, seine Sprache das Wort des Herzens. Jede innere Bewegung, Gefühle, Emotionen, Wünsche drücken sich durch unseren Körper aus.” Samy Molcho

co therapeut pferd

DEN UMGANG MIT PFERDEN ERLERNEN

Diesen großen schönen Tieren begegnen, sie berühren, sie streicheln, sie putzen und füttern, auf ihnen getragen werden, ihre Stärke und Anmut erleben ist nicht nur für Kinder eine bereichernde Erfahrung. Der Umgang mit Pferden erfordert viel Umsicht und Einfühlungsvermögen, was auch Erwachsenen helfen kann, mehr in den Einklang mit sich selbst zu finden.

Geführtes Reiten

 

Wer es schon einmal erfahren hat, wie es ist, auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen und von ihm getragen zu werden, der weiß, wovon wir sprechen. Wer es noch nie erlebt hat aber sich bspw. nicht traut, der kann getrost zu uns kommen. Unsere Pferde sind treu, wir haben eine kleine Treppe als stabile Aufstieghilfe und wir führen das Pferd langsamen Schrittes.

Ausritte

Wer schon sicher reitet, kann an unseren Ausritten durch die Wälder und entlang der Felder teilnehmen und wer mag, kann auch gern seinen Hund als Begleiter mitnehmen.

TEambuilding

Unser schönes großes Gelände, unsere Tiere und v.a. unser therapeutisches und humanistisches Verständnis bietet euch vielfältige Voraussetzungen zur Analyse und Entwicklung gruppendynamischer Prozesse (Projekt ist in Konzeptionsentwicklung).

Voltigieren

Einige Mädels, die schon lange auf dem Hof sind, zeigten großes Interesse mit ihren geliebten Pferden, die sie doch im wahrsten Sinne des Wortes durch Dick und Dünn getragen haben, noch mehr zu machen. So gründeten wir eine Voltigiergruppe, die sich regelmäßig trifft. Die Trikots für kleine Darbietungen auf dem Hof haben wir uns selbst gestaltet.

Feste

Unser Hof ist ein offener für alle und so ist es uns ein Herzensanliegen einzuladen.
Gemeinsam feiern wir das Jahr, erleben besondere Sommer – und Herbstfeste. Wenn es weihnachtet, ist schon von weitem unser großer Herrenhuter Stern zu sehen, der den Advent erhellt und zur Hofweihnacht einläd.

Von großer Beliebtheit sind die Tage, an denen die Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen zeigen, was sie gelernt haben. Je nach Thematik sind unsere Pferde hübsch ausstaffiert und die Reiter im entsprechendem Kostüm.

Im letzten Jahr feierten wir ein Friedensfest – wir bastelten Friedenstauben, schrieben Friedenswünsche und ließen Friedenstauben steigen.

Zum Sommerfest 2019 wurde Marianne Rosenberg zum Besuchermagnet.

Kitas

Auf einem Teil des Hofes bietet die Kita Spatzennest ihre tierpädagogisches Arbeit an. Ein Pferd, Schafe, Ziegen, Hühner, Enten, Hasen und Meerschweinchen werden von den Kindern versorgt. Die KiTa- und Hortkinder lernen, wie Beete anzulegen, zu pflegen, wie Gemüse zu ernten und zu verarbeiten ist.

Auch die anderen KiTas des Ortes sind gern zu Gast auf dem Hof, um bei den Pferden zu sein, die Fische zu streicheln oder auf der wirklich sehr großen Schaukel zu schaukeln.

Unsere Senioren

Während der warmen Monate ist der Hof ein beliebtes Ausflugsziel für die Senioren unseres Ortes. Geschützt im Grünen, auf einer der Bänke sitzend oder im Rolli neben der Pferdekoppel stehend, beobachten sie die Fische, Frösche und Enten – genießen den Frieden und die Ruhe.

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